Holz schlägt Öl, Gas und Strom – auch 2025

Ein aktueller Heizkostenvergleich des Österreichischen Kachelofenverbands (Stand: Oktober 2025) unterstreicht die wirtschaftlichen Vorteile des Heizens mit Holz: Wer mit Brennholz heizt, zahlt für ein typisches Einfamilienhaus mit 200 Quadratmetern im Jahr durchschnittlich rund 1.447 Euro. Damit ist Holz die günstigste Heizform.

Mit steigenden Energiepreisen und der wachsenden Bedeutung nachhaltiger Energielösungen rückt 2025 das Thema Heizkosten besonders in den Fokus österreichischer Haushalte. Ein aktueller Heizkostenvergleich zeigt, dass das Heizen mit Holz gegenüber fossilen und elektrischen Systemen klar die Nase vorn hat – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch.

Heizen mit Holz: Bis zu 1.000 Euro Ersparnis pro Jahr

Für ein typisches Einfamilienhaus mit 200 Quadratmetern liegen die jährlichen Heizkosten mit Brennholz bei rund 1.447 Euro. Das ist deutlich günstiger als die Kosten für Heizöl (ca. 2.397 Euro) oder Erdgas (rund 2.042 Euro). Reine Strom-Direktheizungen sind mit über 5.300 Euro jährlich oft am teuersten, noch vor modernen Luftwärmepumpen, die im Schnitt bei ca. 2.038 Euro liegen. Holz ist somit die billigste Heizform und sorgt für eine spürbare Entlastung im Haushaltsbudget.

Unabhängigkeit von internationalen Energiemärkten

Ein wesentlicher Vorteil von Holz als Brennstoff ist seine lokale Verfügbarkeit in Österreich, das reich an Waldflächen ist. Das macht Hausbesitzer unabhängig von den volatilen Preisen und Lieferengpässen fossiler Energieträger, vor allem vor dem Hintergrund, dass Österreich seit 2025 kein Gas mehr aus Russland bezieht und ab 2026 die Netzkosten für Gas und Strom steigen.

Nachhaltigkeit und Komfort vereint

Neben der Kostenersparnis punktet Holzheizen auch mit Nachhaltigkeit: Holz ist CO₂-neutral, da bei seiner Verbrennung nur so viel CO₂ frei wird, wie der Baum während seines Wachstums aufgenommen hat. Zudem bieten moderne Kachelöfen mit Wärmespeicherung ein angenehmes, langanhaltendes Strahlungswärme-Klima, das viele andere Heizsysteme nicht erreichen.

Kombinationssysteme als Zukunftstrend

Immer mehr Haushalte setzen auf hybride Heizsysteme, die den Kachelofen mit anderen Technologien wie Wärmepumpen oder Solarthermie kombinieren. Diese Lösungen bieten noch mehr Energieeffizienz, Versorgungssicherheit und entlasten das Stromnetz in Spitzenlastzeiten.

Fazit

Der Heizkostenvergleich 2025 bestätigt: Holzheizungen sind nicht nur ökonomisch attraktiv, sondern auch eine nachhaltige und krisensichere Alternative zu fossilen und rein elektrischen Heizsystemen. Besonders in Zeiten steigender Energiepreise lohnt sich die Investition in moderne Kachelöfen und kombinierte Heizlösungen.

Foto: Sommerhuber

 

Informationen aus der Pressemitteilung des Kachelofenverbandes vom 3.11.2025

 

Sommerhuber/Österreichischer Kachelofenverband (Abdruck bei Nennung honorarfrei)